Oberösterreich

Wintersteiger richtet Sparte für Maschinen und Anlagen neu aus

Der im Innkreis ansässige Maschinenbauer Wintersteiger meldet für das Vorjahr ein Plus bei Umsatz und Gewinn, aber eine um drei Prozent gesunkene Zahl der Mitarbeiter. Seine Sparte für Anlagen und Maschinen richtet Wintersteiger gerade neu aus.

Maschinenbau Wintersteiger Standort Oberösterreich Strategie

Der oberösterreichische Maschinenbaukonzern Wintersteiger mit Zentrale in Ried im Innkreis hat 2016 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 138,9 auf 140 Mio. Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern (EBT) erhöhte sich von 4,5 auf 6 Mio. EUR. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Der Vorstand geht davon aus, dass sowohl Umsatz als auch das Ergebnis im laufenden Jahr "weiter an Dynamik gewinnen werden".

Ein Exportanteil von 80 Prozent

Das Unternehmen ist in mehreren sehr den Geschäftsfeldern tätig: Neben dem Geschäftsfeld Automation in Dienstleistungen rund um Sportartikel (Sports), im landwirtschaftlichen Feldversuchswesen (Seedmech) sowie im Bereich Sägemaschinen (Woodmech). Die Firma bezeichnet sich in allen genannten Bereichen als Marktführer.

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Das Geschäftsfeld Sports, das Gesamtlösungen für Verleih und Service von Ski und Snowboards anbietet, ist mit mehr als 40 Prozent Umsatzanteil größte Sparte der Gruppe. Es erzielte ein Wachstum von jeweils fünf Prozent gegenüber den Vorjahren 2014 und 2015 und liegt nun bei 60 Mio. Euro.

Der Bereich Woodtech - Prozesslösungen für präzisen Holzdünnschnitt, Holzreparatur und Holzkosmetik sowie Sägeblätter für Holz und Lebensmittel - entwickelte sich ebenfalls bei Umsatz und Ergebnis "deutlich positiv". Im "herausfordernden Marktumfeld für Agrarmaschinen", wo das Unternehmen mit Seedmech Maschinen für Pflanzenzucht und -Forschung tätig ist, konnte nach eigenen Angaben die führende Position behauptet und die Ertragssituation verbessert werden.

Im Bereich Metals - zu einem wesentlichen Teil Anlagen und Maschinen für Richttechnik und für das automatische Entgraten von Blechen - erfolgte eine Neuausrichtung. Der Auftragseingang stieg um 25 Prozent. Das Geschäftsfeld Automation blieb stabil.

Zahl der Mitarbeiter um drei Prozent gesunken

Der Exportanteil lag zuletzt bei 80 Prozent (2015: 83 Prozent). Die Gesamtzahl der Mitarbeiter ist um 3 Prozent auf 893 gesunken. In der Muttergesellschaft, der Wintersteiger AG in Ried waren zum Jahresende 529 Personen angestellt - ein Plus um einen Prozent. In Forschung und Entwicklung wurden acht Prozent vom Umsatz investiert. (apa/red)

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