Mineralölindustrie

Wintershall Dea prüft Rückzug aus Libyen

Der deutsche Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea erwägt laut Medien den Rückzug aus Libyen. Hintergrund sei demnach ein Streit mit der staatlichen Ölgesellschaft NOC.

Der deutsche Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Rückzug aus Libyen. Hintergrund sei ein Streit mit der staatlichen Ölgesellschaft National Oil Corporation (NOC), berichtete das "Handelsblatt".

Für Mittwoch sei ein Krisentreffen von Wintershall-Dea-Chef Mario Mehren und BASF-Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel mit Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum geplant. Im Fokus stehe die Frage, ob die BASF-Tochter staatliche Garantien in Anspruch nehmen könnte. Zudem fordere der Konzern von der deutschen Regierung mehr Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit der NOC. BASF und Wintershall äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht. (reuters/apa/red)