Windkraft

Windradbauer Enercon will weitere Stellen abbauen

Der deutsche Windradhersteller Enercon, der auch im Burgenland zahlreiche Windkraftanlagen errichtet hat, plant im Zuge seiner Neuausrichtung weitere Einschnitte in der Belegschaft.

Der deutsche Windradhersteller Enercon, der auch im Burgenland zahlreiche Windkraftanlagen errichtet hat, plant im Zuge seiner Neuausrichtung weitere Einschnitte in der Belegschaft. "Wir werden in der Enercon-Gruppe um einen weiteren Stellenabbau nicht herumkommen", sagte der für den Umbau engagierte Manager Martin Prillmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) laut einem Vorabbericht.

"Das ist nötig, um unsere Kosten im Anlagenbau auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen", rechtfertige Prillmann den Sparkurs. Der größte deutsche Windturbinenbauer steckt wegen der schwachen Nachfrage im Heimatmarkt in einer Krise und hatte im vergangenen Jahr Medienberichten zufolge bereits den Abbau von mehr als 3.000 seiner 18.000 Stellen angekündigt. Laut der Zeitung hat sich das Unternehmen aus dem ostfriesischen Aurich mit zehn Banken auf eine neue Finanzierung über 1,15 Mrd. Euro verständigt.

Die österreichische Tochtergesellschaft Enercon Service Austria GmbH mit Sitz in Neusiedl am See im Burgenland hatte bereits 2017 rund 200 Stellen gestrichen. (reuters/apa/red)

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