Windkraftindustrie

Windanlagenbauer Enercon reduziert Verträge mit Zulieferern

Der deutsche Windanlagenhersteller Enercon reduziert Verträge mit Zulieferern und rechnet bei diesen Unternehmen deutschlandweit mit einem Abbau von 835 Stellen.

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Der deutsche Windanlagenhersteller Enercon reduziert Verträge mit Zulieferern und rechnet bei diesen Unternehmen deutschlandweit mit einem Abbau von 835 Stellen. Enercon richte sich stärker international aus, da die Onshore-Windindustrie am Heimatmarkt massiv unter Druck stehe, teilte Enercon mit.

Die Aufbauzahlen seien stark rückläufig, daher gingen die Aufträge zurück. Enercon werde sich daher vom vierten Quartal 2018 konsequent auf internationale Märkte ausrichten, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die Gewerkschaft IG Metall zeigte sich überrascht und reagierte mit scharfer Kritik auf den Stellenabbau. Das sei ein harter Schlag für den Nordwesten, wo 700 Stellen wegfielen, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen stehe in Verantwortung für die Arbeitsplätze. Jetzt sei auch das Land gefordert. (dpa-afx/apa/red)

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