Verbund AG

Wiener Stadtwerke entsenden Martin Krajcsir in den AR

"Das Kontrollorgan einer für die österreichische Energiewirtschaft so wichtigen Gesellschaft sollte auch die Größenverhältnisse ihrer Aktionärsstruktur widerspiegeln."

Martin Krajcsir

Die Wiener Stadtwerke Holding AG, die gut ein Achtel der börsenotierten Verbund AG hält, will bei der kommenden Verbund-HV am 9. April ihren Vertreter im Aufsichtsrat des größten heimischen Stromkonzerns austauschen. Auf Gabriele Payr, die Ende 2013 als Wiener-Stadtwerke-Chefin ausschied, soll im Verbund-AR der neue Holding-Vorstandssprecher Martin Krajcsir folgen, heißt es in einem HV-Antrag.

Die Wiener Stadtwerke seien als Aktionär mit mehr als 12,5 Prozent Anteil am Verbund "der Ansicht, dass das Kontrollorgan einer für die österreichische Energiewirtschaft so wichtigen Gesellschaft auch die Größenverhältnisse ihrer Aktionärsstruktur widerspiegeln sollte", heißt es im Stadtwerke-Antrag zur Hauptversammlung.

Wie die Wiener Stadtwerke hält auch der niederösterreichische Versorger EVN gut ein Achtel am Verbund. Die EVN ist mit ihrem Chef Peter Layr als Aufseher vertreten. Haupteigentümer ist mit 51 Prozent die Republik Österreich. (APA)

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