Pharmaindustrie

Wiener Marinomed: Aufsichtsrat Lankmayr legt Mandat zurück

Beim Wiener Biopharmahersteller Marinomed hat Aufsichtsratsmitglied Karl Lankmayr sein Mandat zurückgelegt. Wer ihm nachfolgt, soll auf der kommenden Hauptversammlung feststehen.

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Beim Wiener Biopharma-Unternehmen Marinomed Biotech AG hat Aufsichtsratsmitglied Karl Lankmayr sein AR-Mandat per 31. Oktober zurückgelegt. Eine Nachbesetzung ist bei der nächsten Hauptversammlung geplant, teilte die börsennotierte Firma mit.

Lankmayer habe "mit seinem exzellenten Know-how und seinem Erfahrungsschatz im Bereich Wachstumskapital und Pre-IPO-Finanzierung die Marinomed AG in einer wichtigen Phase der Entwicklung begleitet und unterstützt", so AR-Vorsitzender Simon Nebel. Durch seinen wertvollen Input sei Marinomed auf gutem Kurs in die Zukunft.

Ob für die Nachfolge wieder jemand vom aws Mittelstandsfonds vorgesehen ist - Lankmayer gehört dort der Geschäftsleitung an -, wollte man auf APA-Anfrage nicht sagen. Es sei möglich, müsse aber nicht sein. Man suche eine Nachbesetzung, die das Unternehmen voranbringen könne.

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Marinomed war 2006 als Spin-off der Veterinärmedizinischen Uni Wien gegründet worden. Die Fördereinrichtung aws hatte sich frühzeitig beteiligt, aktuell hält man nur mehr rund drei Prozent. Seit Februar 2019 notiert Marinomed an der Börse.

Die Hauptversammlungen von Marinomed fanden in den letzten Jahren üblicherweise im Juni statt, lediglich heuer wurde das Aktionärstreffen wegen der Corona-Pandemie auf September verschoben. (apa/red)

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