Opel-Übernahme

Werk in Wien-Aspern: Optimismus trotz Ungewissheit

Von Peugeot gibt es weiter keine Ansagen zur künftigen Situation im Opel-Werk in Wien. Eine explizite Standortgarantie gibt es nicht - doch die 1.600 Beschäftigten setzen auf die hohe Produktivität und den guten Ruf des Standortes.

Beim Motoren- und Getriebewerk von Opel in Wien-Aspern harren die rund 1.600 Beschäftigten (davon 70 Lehrlinge) den Plänen von PSA. Gestern wurden alle drei Schichten über den Stand der Dinge informiert. Wobei, wirklich Konkretes über Ihre Zukunft konnte den Mitarbeitern auch nicht gesagt werden.

Ein Standort mit einem exzellenten Ruf

Eine explizite Standortgarantie gibt es nicht, und nach wie vor besteht die Gefahr, dass ein Teil der Motorenproduktion - wie angeblich von der früheren Konzernmutter GM geplant - 2018 ausläuft, hieß es von einem Belegschaftsvertreter zur APA. Man setze jedenfalls auf die hohe Produktivität und den guten Ruf der österreichischen Facharbeiter.

In 90 Prozent aller neu zugelassenen Opel in Europa ist ein Produkt aus Österreich verbaut. Und jeder zweite Opel fährt mit einem Getriebe, jeder Dritte mit einem Motor "made in Austria".

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Es ist mit einer Jahresproduktion von rund 1,3 Millionen Einheiten eines der größten derartigen GM-Werke weltweit. Die Hauptabnehmer sind die Opel-Werke in Europa. Weitere Kunden gibt es in Brasilien, USA, China, Indien, Südkorea, Argentinien, Mexiko und Australien. Produktionsbeginn war 1982. (APA/red)

Aktuell zum Standort Aspern

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