Bauindustrie

Weltgrößte Baukonzerne: Platz 22 für Strabag - 55. für Porr

Bei den weltgrößten Baukonzernen hat China die Top 10 fest im Griff. Die heimischen Baukonzerne Strabag und Porr rangieren auf den Plätzen 22 und 55.

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Die globale Baubranche ist 2019 weiter gewachsen. Es dominierten chinesische Firmen. Diese stellten einen Anteil von 44 Prozent am weltweiten Umsatz, wie aus einem Branchenreport des Beraters Deloitte hervorgeht. Unter den Top-10-Konzernen finden sich sechs aus China, zwei aus Frankreich, einer aus Spanien und einer aus Japan. Strabag und Porr aus Österreich rangierten auf den Plätzen 22 bzw. 55.

Mit großem Abstand zu all den anderen umsatzstarken Baukonzernen belegten die China State Construction Engineering Corporation (CSCEC) mit einem Jahresumsatz von 205,5 Mrd. Dollar im abgelaufenen Jahr, die China Railway Group (123,2 Mrd. Dollar), die China Railway Construction (120,2 Mrd. Dollar) und die China Communication Construction (80 Mrd. Dollar) die ersten vier Ränge vor dem französischen Unternehmen Vinci (53,8 Mrd. Dollar). An sechster Stelle folgte wieder ein chinesisches, die Metallurgical Corporation of China (49 Mrd. Dollar). Zu den nicht-chinesischen Top-10-Spielern auf dem Weltmarkt gehörten auch die spanische ACS (43,7 Mrd. Dollar), die französische Bouygues (42,5 Mrd. Dollar) sowie die japanische Daiwa House Industry (37,4 Mrd. Dollar). Platz zehn belegte die chinesische Shanghai Construction Group (29,7 Mrd. Dollar).

Die österreichischen Vertreter Strabag und Porr rangierten 2019 unter den Top-100-Unternehmen weltweit - mit Umsätzen von 17,5 Mrd. Dollar bzw. 5,5 Mrd. Dollar.

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Globale Baubranche im Vorjahr gewachsen

Die internationale Baubranche sei gegenüber dem Jahr davor um 5 Prozent gewachsen, heißt es in dem Branchenreport "Global Powers of Construction" weiters. Die 100 größten Baufirmen erzielten den Angaben zufolge Gesamteinnahmen von mehr als 1,462 Billionen Dollar. "Die Unternehmen setzten dabei vorrangig auf Internationalisierung und die Ausweitung des Portfolios abseits von Bautätigkeiten - wie etwa durch Immobilienentwicklung und Dienstleistungen", erklärte Gabriele Etzl, Partnerin bei Jank Weiler Operenyi/Deloitte Legal.

Wie sich die Coronakrise auf den Sektor auswirken wird, sei "aktuell noch nicht absehbar", so Deloitte. Laut Experten tue aber auch die Coronakrise dem Wachstum der Branche keinen Abbruch, hält das Beratungsunternehmen fest. Die Covid-19-Pandemie könnte den verstärkten Einsatz neuer industrieller und digitaler Technologien begünstigen. Bereiche wie künstliche Intelligenz und Analytik hätten großes Potenzial für das Bauwesen. Es werde sich erst noch zeigen, wie die Baubranche die Krise meistern werde, so Etzl. "Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die rege Bautätigkeit auch heuer weitergehen und die Branche weiter wachsen wird." (apa/red)

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