Baumax-Übernahme

Innsbrucker Baumax-Filiale geht an Hornbach

Hornbach übernimmt den ehemaligen Baumax-Standort in Innsbruck. Innsbruck wird damit der 14. österreichische Standort des deutschen Familienunternehmens. Hagebau übernimmt insgesamt sechs Märkte in Österreich. Nun ist noch das Schicksal von neun Standorten offen.

Die Zerschlagung der Baumarktkette Baumax schreitet voran. Nachdem sich die deutsche Heimwerkergruppe Obi insgesamt 49 der 65 Baumax -Filialen in Österreich gesichert hat, übernehmen vier österreichische Hagebau-Gesellschafter nun die Baumax -Standorte in Eisenstadt, Gralla, Graz, Judenburg, Mistelbach und St. Pölten.

Die Arbeiterkammer hatte bereits die Übernahme der sechs Filialen und die Sicherung von 284 Arbeitsplätzen verkündet, ohne einen Käufer zu nennen. Die Verträge wurden unterzeichnet und die sechs Filialen werden damit künftig als regionale Hagebaumärkte weitergeführt, wie die deutsche Hagebau Handelsgesellschaft in einer Aussendung mitteilte. Durch die Übernahme steigt die Zahl der Hagebaumärkte in Österreich auf 47 an. "Die Übernahme der Standorte passt sehr gut in die Wachstumsstrategie des Hagebau-Einzelhandels in Österreich," so Clemens Bauer, Niederlassungsleiter Einzelhandel bei Hagebau Österreich.

Hornbach übernimmt die Filiale in Innsbruck, die Mitarbeiter will der Konzern nach eigenen Angaben übernehmen und den Standort ausbauen. Es ist eine Premiere für Hornbach in Tirol, und auch in Kärnten wird die Baumarkt-Kette im nächsten Monat einen Bau- und Gartenmarkt eröffnen.

Damit ist das Schicksal von neun bauMax-Standorten in Österreich noch offen. Für die Zentrale der Heimwerkerkette in Klosterneuburg mit 300 Beschäftigten hat weder Obi, Hagebau, noch Hornbach offenbar eine Verwendung. (apa)