Klimawandel

Weiter zu wenig Wasser im Rhein: BASF will flachere Schiffe kaufen

BASF stoppt die Produktion des wichtigen Vorprodukts TDI und will jetzt flachere Schiffe kaufen. Grund ist das weiter anhaltende Niedrigwasser am Rhein. In Österreich ist die Situation an der Donau vergleichbar.

Der deutsche Chemiekonzern BASF stoppt wegen des niedrigen Rheinpegels seine Produktion des Kunststoffvorproduktes TDI am Stammsitz Ludwigshafen. TDI ist ein Vorprodukt für den Kunststoff Polyurethan, der in der Möbelindustrie und für Autositze verwendet wird.

Der Rhein sei auf einem historischen Tiefstand, was zu Einschränkungen beim Transport per Schiff führe, begründete der Konzern den Schritt. Dazu: Zu wenig Wasser im Rhein bremst chemische und Stahlindustrie >>

Keine Normalisierung der Pegelstände in Sicht

Der Chemieriese, für den der Rhein ein wichtiger Transportweg ist, hatte zuletzt mitgeteilt, er wolle sich für künftige Trockenheit rüsten und prüfe den Kauf von Flachbodenschiffen. Das seit Monaten anhaltende Niedrigwasser im Rhein macht der Industrie zunehmend zu schaffen - und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. (reuters/apa/red)

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