Antriebstechnik

Weiter Probleme mit Triebwerken: Rolls-Royce will Stellen streichen

Der Triebwerksbauer Rolls-Royce will einem Insider zufolge angesichts der zunehmenden Probleme bei seinen Triebwerken tausende Stellen streichen. Das dürfte auch Auswirkungen auf Boeing haben.

Der Triebwerksbauer Rolls-Royce will einem Insider zufolge angesichts der zunehmenden Probleme bei seinen Triebwerken Tausende Stellen streichen. Das Unternehmen werde diese Woche auf einem Investorentag den Abbau von mehr als 4.000 Stellen, die meisten davon in Großbritannien, ankündigen, sagte eine mit der Sache vertraute Person.

Derweil ziehen die Probleme mit dem Triebwerk Trent 1000 C weitere Kreise. Davon sei nun auch eine kleine Zahl von Triebwerken des Typs Trent 1000 B betroffen, musste Rolls-Royce einräumen. Das Unternehmen habe sich mit Boeing und den zuständigen Aufsichtsbehörden auf eine einmalige Inspektion der Trent-1000-B-Flotte verständigt. Die Reihe sei seit 2012 in Betrieb und bestehe aus 166 Motoren. Hier die Übersicht unserer Meldungen zu Rolls-Royce >>

Trent-1000-C-Triebwerk hält nicht so lang wie berechnet

"Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um die Auswirkungen dieser Inspektionen auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten", erklärte der Chef der zivilen Luftfahrtsparte von Rolls Royce, Chris Cholerton. "Wir sind weiterhin fest entschlossen, dieses Problem aus der Trent 1000 Flotte zu eliminieren." Die neuen Problem dürften zwar zusätzliche Kosten verursachen, sie sollten sich aber nicht auf die Prognosen für den Free-Cashflow auswirken.

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Rolls-Royce beschäftigt 50.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Das Unternehmen kämpft seit einiger Zeit mit Problemen bei seinem Trent-1000-C-Triebwerk, das nicht so lange hält wie erwartet. Zahlreiche Dreamliner- Flugzeuge von Boeing, in denen das Triebwerk eingebaut ist, mussten deshalb auf dem Boden bleiben. (reuters/apa/red)

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