Aluminium

Wegen Sanktionen: Kurs von Rusal bricht ein

Der mehrheitlich dem Investor Oleg Deripaska gehörende Aluminiumhersteller Rusal verzeichnet massive Verluste wegen der neuen US-Sanktionen.

Der russische Aluminiumhersteller Rusal hat an der Börse massive Verluste wegen der neuen US-Sanktionen gegen Unternehmen aus dem Land verzeichnet. Kurz nach der Öffnung des Handels in Moskau am Montag brach der Aktienkurs um rund 30 Prozent ein. Zwischenzeitlich war er um etwa 47 Prozent im Minus, wie Agenturen meldeten.

Zuvor hatte Rusal mitgeteilt, dass sich die US-Sanktionen negativ auf das Geschäft auswirken könnten. Der Konzern nimmt an, sie könnten dazu führen, dass die Firmengruppe bestimmten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Bisher erfülle Rusal aber seine Verpflichtungen, berichtete die Agentur Ria Nowosti.

Die USA hatten dutzende russische Geschäftsleute und Firmen, denen enge Verbindungen zum Kreml nachgesagt werden, auf eine schwarze Liste gesetzt. Washington begründete die Maßnahmen mit dem "wachsenden Muster bösartiger Aktivitäten Russlands in der Welt".

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Neben Rusal wurde auch der Milliardär Oleg Deripaska mit Strafmaßnahmen belegt. Deripaska hält den größten Anteil an Rusal. (dpa/apa/red)