Personalia

Wechsel an der Spitze des Fachverbands Pharmig

Alexander Herzog wird neuer Generalsekretär des Fachverbands Pharmig, der die heimische Pharmaindustrie vertritt. Herzog war zuletzt für die SVA tätig und folgt bei der Pharmig Jan Oliver Huber nach.

Pharmaindustrie Pharmig Personalia Alexander Herzog Jan Oliver Huber

Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig (links) und Mag. Alexander Herzog, designierter Generalsekretär der Pharmig (rechts).

Magister Alexander Herzog wird ab Juli der neue Generalsekretär der Pharmig, des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs sein. Dies wurde vom Pharmig-Vorstand einstimmig beschlossen. Herzog war bislang Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft SVA. Er übernimmt damit die Agenden von Dr. Jan Oliver Huber, der 14 Jahre lang erfolgreich dieses Amt ausgeübt hat.

Herzog dazu: „Das österreichische Gesundheitswesen ist derzeit in der größten Umbruchphase der Nachkriegszeit. Das bedeutet viele Veränderungen und neue Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie. Die nachhaltige und erfolgreiche Positionierung dieser Branche ist eine herausfordernde Aufgabe.“ Herzog hatte als geschäftsführender Obmann maßgeblich den Transformationsprozess in der SVA initiiert. Eine enge Zusammenarbeit mit der Pharmig erfolgte zuletzt etwa beim gemeinsamen Bemühen um Wien als neuen Sitz der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig, zur Wahl des designierten Generalsekretärs: „Alexander Herzog hat ein tiefes Verständnis für die Anforderungen der Wirtschaft, eine profunde Kenntnis des Gesundheitssektors in Österreich und eine hohe Sensibilität für die Themen der Pharmabrache. Diese Kriterien waren für die Wahl ausschlaggebend.“

White Paper zum Thema

Munte spricht dem scheidenden Generalsekretär Dank aus: „Jan Oliver Huber hat sich mit Kraft und Ausdauer dafür eingesetzt, die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, dem Gesundheitsministerium und allen Partnern des Gesundheitswesens stetig zu intensivieren. Durch sein Wirken hat er die Rolle des Verbandes entscheidend geprägt und sie gestärkt.“ Huber habe unermüdlich an positiven Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie gearbeitet. Wobei er stets auch die Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft, speziell jener der Patienten, im Auge gehabt habe.

Zur Wahl seines Nachfolgers sagt Huber: „Ich kenne Alexander Herzog aus vielen Jahren der Zusammenarbeit. Diese war stets von hoher Wertschätzung geprägt. Unser beider Bestreben war und ist es, den Umgang zwischen den Partnern des Gesundheitswesens fair zu gestalten.“

Zur Person

Alexander Herzog, 1964 in Graz geboren, hat an der Karl Franzens Universität Betriebswirtschaftslehre studiert und unter anderen bei IBM und der Brauunion gearbeitet. Nach seiner Konzern-Karriere war Herzog Abteilungsleiter in der Wirtschaftsagentur Wien und gründete 2006 seine eigene Unternehmensberatung. Neben seiner selbstständigen Tätigkeit war Herzog viele Jahre Vorstandsmitglied in der WGKK. Seit 2014 ist er als geschäftsführender Obmann in der SVA tätig.

Eckdaten zum Verband

Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Mai 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt. (red)

Verwandte tecfindr-Einträge