Waffen

Waffenhersteller Finmeccanica mit mehr Gewinn

Der an der Mailänder Börse notierte Waffenhersteller Finmeccanica ist im ersten Halbjahr wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. In Zukunft will der Produzent seinen Fokus noch stärker auf Waffen und die Bereiche Luft- und Raumfahrt legen.

Waffen Rüstungsindustrie Finmeccanica

Die italienische Rüstungsfirma Finmeccanica schreibt wieder schwarze Zahlen. Der an der Mailänder Börse notierte Industriekonzern hat das erste Halbjahr 2015 mit einem Nettogewinn von 111 Mio. Euro abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch 39 Mio. Euro Verlust geschrieben, berichtet Finmeccanica.

Der Konzernumsatz stieg um 4,6 Prozent auf 5,97 Mrd. Euro. Das EBITDA kletterte um 45 Prozent auf 450 Mio. Euro, das EBIT um 93 Prozent auf 351 Mio. Euro. Die Verschuldung lag bei 4,8 Mrd. Euro, das sind 38 Mio. Euro weniger als vor einem Jahr.

Das Unternehmen bestätigte die Prognosen für das Gesamtjahr 2015. Finmeccanica strukturiert sich derzeit um und legt ihren Fokus auf Rüstung sowie Luft- und Raumfahrt. Der italienische Rüstungskonzern einigte sich im Februar mit der japanischen Gruppe Hitachi über den Verkauf der kompletten Beteiligung an dem verlustträchtigen Zugbauer AnsaldoBreda. Verkauft werden auch Anteile am Signaltechnikhersteller Ansaldo STS. (apa)