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Wachstum statt Stagnation: DMG Mori mit Rekordwerten

"Im Moment brummt es in allen Gesellschaften und wir wachsen schneller als der Markt“: Der Vorstandschef des Werkzeugmaschinenbauers DMG Mori, Christian Thönes, hebt die Jahresziele an.

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Werkzeugmaschinen des europäischen Marktführers DMG Mori sind gefragt wie nie. Neben Deutschland sorgten Italien, Frankreich und Spanien wie auch Indien, China und Amerika für florierende Geschäfte. "So haben wir das vierte Quartal infolge einen Auftragseingang von über 600 Millionen Euro erzielt." Auch für die kommenden Monate sei er zuversichtlich. "Ich bin davon überzeugt, dass wir auch ein starkes drittes Quartal haben werden." Zusätzlichen Rückenwind werde die alle zwei Jahre stattfindende Branchenmesse Emo verleihen.

Im ersten Halbjahr verbuchte DMG Mori Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn: Der Vorsteuergewinn schnellte um 23 Prozent auf 75,2 Mio. Euro in die Höhe. Der Umsatz legte lediglich um ein Prozent auf 1,1 Milliarde Euro zu. Der Auftragseingang der Bielefelder kletterte um 20 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro.

Im Gesamtjahr peilt der zur japanischen DMG Mori Ltd gehörende Konzern nun einen Umsatzanstieg auf 2,3 (Vorjahr: 2,26) Mrd. Euro an. Der Auftragseingang soll 2,5 (2,36) Mrd. Euro erreichen. Ursprünglich hatte Thönes eine Stagnation erwartet. Beim Vorsteuergewinn peilt er nun 160 (94,1) Millionen statt 130 Millionen Euro an. Im Vorjahr hatten Umbaukosten in Höhe von 80 Mio. das Ergebnis belastet. (apa/Reuters)

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