Stahlbau

Waagner-Biro Brückenbau: Teil der Forderungen anerkannt

Die Brückenbausparte von Waagner-Biro wird seit Beginn des Sanierungsverfahrens positiv weitergeführt. Jetzt sind am Handelsgericht Wien Forderungen in Höhe von 57 Millionen Euro anerkannt worden.

Bauindustrie Anlagenbau Waagner-Biro KSV 1870 Insolvenzen Standort Wien

Am Handelsgericht Wien hat die Berichts- und Prüfungstagsatzung im Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das Vermögen der Waagner-Biro Bridge Systems AG stattgefunden. 140 Gläubiger haben Forderungen in Höhe von 88,8 Mio. Euro angemeldet. Anerkannt wurden vom Insolvenzverwalter Forderungen in Höhe von 57 Mio. Euro, berichtete der KSV 1870.

Wichtiger Termin Ende Jänner

Am 28. Jänner findet die sogenannte Sanierungsplan-Tagsatzung statt. In dieser Tagsatzung wird sich zeigen, ob die Mehrheit der Gläubiger die Sanierungsbestrebungen der Schuldnerin unterstützen. Der Sanierungsplanvorschlag sieht eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren vor.

Seit Beginn des Sanierungsverfahrens wird die Waagner-Biro Bridge Systems laut KSV positiv fortgeführt. Die Brückenbau-Tochter soll vom Insolvenzverwalter der ebenfalls insolventen Waagner-Biro-Muttergesellschaft verkauft werden. Der entsprechende Prozess läuft, das Ergebnis bleibt abzuwarten. Bereits verkauft ist die Bühnenbau-Tochter. (apa/red)

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