Löhne

VW will individuelle Bonuszahlungen für Topmanager streichen

Volkswagen überarbeitet sein Bonussystem für Topmanager: Individuellen Boni soll es nicht mehr geben. Zwei Drittel der Gelder sollen dann von Konzernzielen wie dem Gewinn oder dem Aktienkurs abhängig sein.

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Der Volkswagen-Konzern will ab 2019 ein neues Vergütungssystem für das Topmanagement einführen - und vor allem das Bonussystem deutlich verändern. Individuelle Bonuszahlungen sollten entfallen, dafür sollten künftig zwei Drittel statt bisher ein Drittel der variablen Vergütung von Konzernzielen wie dem Gewinn oder dem Aktienkurs abhängen, teilte VW mit.

Damit werde der viel zitierte Kulturwandel auch im Vergütungssystem verankert, sagte VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Bei schwerwiegenden Verfehlungen kann der Konzern den Angaben zufolge künftig Bonuszahlungen zurückverlangen.

Es geht bei dem neuen Vergütungssystem um Regeln für etwa 450 Führungskräfte unterhalb des Konzernvorstandes. Beim Langzeitbonus erhalten die Manager künftig jedes Jahr virtuelle VW-Aktien und erst nach drei Jahren eine entsprechende Zahlung.

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In den vergangenen Jahren und angesichts von "Dieselgate" hatten die Boni für die VW-Manager für Aufregung gesorgt. Der Konzern reformierte zum Geschäftsjahr 2017 sein System zur Bestimmung der Vorstandsgehälter. So gibt es für den Vorstandschef seitdem eine Höchstgrenze von 10 Mio. Euro, für Vorstandsmitglieder von 5,5 Mio. Euro. Spitzenverdiener unter den zehn obersten VW-Führungskräften war im vergangenen Jahr der frühere Vorstandschef Matthias Müller, der mehr als 10,1 Mio. Euro einstrich. (dpa/apa/red)

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