Autoindustrie

VW wendet Streik in Mexiko in letzter Minute ab

Volkswagen hat sich mit der Gewerkschaft in Mexiko auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt und damit einen Streik abgewendet. Die Arbeiter hatten zuvor eine Gehaltssteigerung von 12 Prozent gefordert.

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Volkswagen hat sich mit der Gewerkschaft in Mexiko auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt und damit einen Streik abgewendet. Das Abkommen sehe Einkommensverbesserungen von insgesamt knapp 5,5 Prozent vor, teilte die Gewerkschaft der Automobilarbeiter mit.

Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter im VW-Werk in Puebla hatten einen Lohnaufschlag von 12 Prozent verlangt und damit gedroht, andernfalls ab dem 18. August zu streiken. Im dem Werk sind mehr als 11.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Volkswagen hatte angesichts der Coronakrise einen Verzicht auf höhere Löhne gefordert und verlangt, "kreativere Lösungen" zu finden. Der neue Abschluss enthält nach Gewerkschaftsangaben eine Lohnerhöhung um rund 3,6 Prozent und weitere Zuschläge von rund 1,8 Prozent.

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Der deutsche Autobauer rechnet nach früheren Angaben damit, heuer weniger als eine Million Neuwagen auf dem mexikanischen Markt zu verkaufen. Das wäre das niedrigste Niveau seit der Finanzkrise 2009, als weniger als 755.000 Autos ausgeliefert wurden. (reuters/apa/red)

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