Rohstoffmarkt

VW rechnet noch länger mit Chipmangel

Was den weltweiten Engpass in der Chip-Produktion betrifft, sieht VW-Einkaufschef Murat Aksel erst im dritten Quartal wieder Entspannung

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Der deutsche Autokonzern VW geht davon aus, dass der weltweite Engpass bei Computerchips noch länger anhalten wird. "Im Moment sind wir am tiefsten Punkt angekommen. Wir stehen vor den härtesten sechs Wochen", sagte Murat Aksel, Einkaufschef des Konzerns, dem Handelsblatt.

"Im dritten Quartal sollten wir das Schlimmste hinter uns haben. Dann dürfte die Pipeline besser gefüllt sein." Trotzdem fehlten langfristig etwa zehn Prozent der Chips, weil weltweit einfach nicht genug produziert werde. "Bis neue Produktionskapazitäten aufgebaut werden können, dauert es bis zu zwei Jahre." Die Lage bleibe angespannt. (apa)

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