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VW investiert Milliarden in Brasilien und den modularen Querbaukasten

Der VW-Konzern investiert bis Ende kommenden Jahres etwa 1,5 Mrd. Euro in seine brasilianische Tochter. Die Südamerikaner bekommen auch einen sogenannten "modularen Querbaukasten".

Der VW-Konzern investiert bis Ende kommenden Jahres etwa 1,5 Mrd. Euro in seine brasilianische Tochter. Wie das Unternehmen mitteilte, soll das Geld unter anderem in die Entwicklung eines dort entwickelten Fahrzeugs fließen. Erstmals werde damit ein Modell von Volkswagen do Brasil entstehen, das auf dem sogenannten Modularen Querbaukasten basiert.

Das System mit gleichen Teilen für verschiedene Einzelvarianten, mit dem Entwicklungskosten gespart und Schritte in der Autoproduktion vereinfacht werden sollen, ist in Europa seit Längerem im Einsatz. VW will den neuen Wagen aus Brasilien später auch in anderen Märkten herstellen und verkaufen. Die gesamte Investitionssumme für Brasilien erstreckt sich über vier Jahre, die Zeit ab 2016 ist eingerechnet.

"Mit den angekündigten Investitionen stärken wir unsere Regionalisierungsstrategie", erklärte VW-Markengeschäftsführer Ralf Brandstätter. Im Frühjahr 2020 soll das brasilianische Modell vorgestellt werden. Der Automarkt in Südamerika hat eine schwierige Phase hinter sich, zum Jahresbeginn stabilisierte sich der Absatz auch bei Volkswagen allerdings wieder. (dpa/apa/red)

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