VW-Skandal

VW fordert vom früheren Topmanager Geld für Anwälte zurück

Die Milliardenstrafe für VW wäre ohne einen "Deal" zwischen einem ehemaligen Topmanager und Behörden der USA lange nicht so hoch ausgefallen, meint man beim Autokonzern.

Volkswagen fordert Schadenersatz von dem im Zuge des Abgas-Skandals in den USA verurteilten Ex-Manager Oliver Schmidt. Eine entsprechende Feststellungsklage hat das Unternehmen beim Arbeitsgericht in Braunschweig eingereicht, wie die "Braunschweiger Zeitung" berichtet.

Bei VW sei man der Auffassung, ohne Schmidts Zutun wären die Milliarden-Strafzahlungen in den USA nicht so hoch ausgefallen. Ein Unternehmenssprecher wollte sich mit Verweis auf die Verschwiegenheitspflichtabend auf Anfrage nicht zu dem Bericht äußern.

Sieben Jahre Haft wegen "Verschwörung zum Betrug"

Schmidt war Anfang Dezember wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft im August schuldig bekannt.

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VW will das Geld für die Verteidigung des Managers zurück

Wie das "Handelsblatt" berichtet, will sich der Autobauer einen großen Teil der Kosten für die Verteidigung des früheren Managers zurückholen, die sich auf vier Millionen Euro belaufen sollen. Das Blatt schreibt von mehreren solcher Klagen gegen frühere Mitarbeiter, die Personalvorstand Gunnar Kilian mit "schwerwiegenden Verfehlungen" begründet haben soll. (dpa/apa/red)

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