Autoindustrie

VW erwartet "sehr schlechtes zweites Quartal"

Im ersten Quartal hat der Autobauer noch einen Betriebsgewinn verzeichnet. Doch im Zuge der Coronarise steuere Volkswagen auf ein "sehr schlechtes zweites Quartal" zu, so Finanzchef Frank Witter. Trotzdem gelte weiter das Ziel, im Gesamtjahr ein positives operatives Ergebnis vorzulegen.

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Volkswagen hofft trotz des Verkaufseinbruchs und weiterer Belastungen weiter auf ein positives operatives Ergebnis im Gesamtjahr. Während der Konzern im Auftaktquartal noch einen Betriebsgewinn verzeichnet habe, sorge die Coronarise absehbar für ein "sehr schlechtes zweites Quartal", sagte Finanzchef Frank Witter dem internen Executive-Newsletter "Volkswagen Management Info".

Dennoch gebe es Hoffnung für das zweite Halbjahr. Ziel sei es, am Jahresende insgesamt ein positives operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen zu erreichen. Als erstes hatte das Magazin "Wirtschaftswoche" aus dem Newsletter zitiert.

Darin bekräftigt Witter frühere Aussagen zum Geschäftsverlauf. Er hatte Ende April bereits wegen der Coronalasten für das zweite Vierteljahr einen Betriebsverlust in Aussicht gestellt. Für das Gesamtjahr hatte Witter dabei ein im Vorjahresvergleich zwar gravierend rückläufiges, aber positives operatives Ergebnis prognostiziert. Zu Jahresbeginn war der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen um mehr als 80 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro geschrumpft.

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Witter sagte weiter, über allen Aktivitäten stehe derzeit die Sicherung der Liquidität des Konzerns. "Wir müssen jede Ausgabe und jeden Geldabfluss auf den Prüfstand stellen." So hätten alle Marken Kosten-Verbesserungsprogramme zur Bewältigung der Coronakrise gestartet. Konzernchef Herbert Diess sagte in dem Newsletter, jeder müsse einen Beitrag leisten, damit Volkswagen zumindest ein operativ positives Jahresergebnis schaffe. Das gehe nur mit höchster Kostendisziplin. (reuters/apa/red)