Automobilindustrie

VW: Erholung bei Verkäufen hält weiterhin an

Im Mai wurden um 41 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat ausgeliefert. Lediglich in China hat der VW-Konzern ein Minus von 7,5 Prozent zu verzeichnen.

Automobilindustrie VW Verkauf Coronakrise

Die wieder stabilere Nachfrage nach Neuwagen in vielen Ländern ist im Mai auch dem VW-Konzern zugutegekommen. Nach Angaben vom Freitag lieferten alle Marken der weltweit zweitgrößten Autogruppe mit rund 860.000 Einheiten insgesamt 41 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahresmonat. Das ist zwar weniger als das 75-Prozent-Plus, das für den April verbucht worden war, unterm Strich hält die Erholung damit jedoch an.

Nachdem der Heimatmarkt Westeuropa lange nicht Tritt gefasst hatte, sah es zuletzt auch hier deutlich besser aus: Die Verkäufe verdoppelten sich im Mai in etwa, ebenso in Osteuropa. Für Nordamerika meldete VW eine Steigerung um 83 Prozent. In Südamerika und im Nahen Osten einschließlich Afrika war das Plus - bei absolut geringeren Mengen - noch erheblich größer. In China, wo sich der Absatz schon vorher gefestigt hatte, verzeichnete die Volkswagen-Gruppe dagegen ein Minus von 7,5 Prozent.

Nach fünf Monaten steht bisher eine Steigerung um etwa ein Drittel (33,4 Prozent) in den Büchern. Inzwischen werden auch alle Konzernmarken wieder mehr Exemplare los. Bei den Autos mit dem VW-Emblem waren es im Mai über 28, bei Audi 44 und bei Porsche knapp 25 Prozent. Die spanische Tochter Seat legte am stärksten zu. (apa/dpa)

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