Vorarlberger Kraftwerke AG mit Wunschergebnis

Die Vorarlberger Kraftwerke AG konnte gegenüber dem Vorjahr operativ zulegen. Auch deshalb, weil die Stromabgabe im Vertrieb konstant blieb.

Energie & Umwelt Ludwig Summer Top 1000 Manager

Die börsennotierte "Vorarlberger Kraftwerke AG" (VKW) hat in den ersten drei Quartalen 2009 ein deutlich besseres Ergebnis erwirtschaftet als 2008. Der Gewinn nach Steuern stieg von 27,7 Millionen Euro auf 33,8 Millionen Euro an, teilte die VKW mit. Der Umsatz legte ebenfalls leicht zu.

Summer: Preisverfall auch 2009  Vorstandsvorsitzender Ludwig Summer führte die Steigerung auf die Marktentwicklung im Energiebereich zurück. Summer erklärte, dass sich der Preisverfall der Energiepreise in der zweiten Jahreshälfte 2008 auch 2009 fortgesetzt habe. Die sich auf tiefem Niveau bewegenden Spotmarktpreise hätten sich auf die Geschäftstätigkeit in den ersten drei Quartalen ausgewirkt. "Der Stromverbrauch unserer Kunden wurde in den ersten neun Monaten dieses Jahres maßgeblich durch die Wirtschaftskrise beeinflusst", sagte der Vorstandsvorsitzende. Stromabgabe im Vertrieb konstant

Im Segment der Großkunden habe eine Reduktion von etwa 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultiert, über alle Kunden im Versorgungsbereich Vorarlberg und Allgäu habe die Netzstromabgabe um 3,3 Prozent abgenommen. "Die Stromabgabe im Vertrieb konnte konstant gehalten werden", so Summer. Andererseits hätten die Umsatzrückgänge bei den Kunden im Stromhandel kompensiert werden können. Durch die deutlich niedrigeren Bezugskosten habe sich der Aufwand für Fremdstrombezüge nicht im selben Ausmaß erhöht, sodass sich das Betriebsergebnis verbesserte. (APA/red)