Stefan Pierer im Interview

Vor Start in der Königsklasse: KTM überholt BMW und Triumph

Stefan Pierer im Interview: Die Oberösterreicher feiern den Start in die MotoGP mit einer vollen Kriegskasse. KTM sei mit den Marken KTM und Husqvarna beim Absatz in Europa erneut vorn - und außerdem die am schnellsten wachsende Motorradmarke weltweit.

Wenn KTM diesen Sonntag den Start in die MotoGP, die Königsklasse des Motorradsports, feiert, dann tun dies die Oberösterreicher mit einer vollen Kriegskasse. Im Vorjahr erzielte der börsenotierte Mutterkonzern KTM Industries einen Nettogewinn von 84 Millionen Euro, ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2015. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zu.

KTM sei mit 203.340 verkauften Motorrädern mit den Marken KTM und Husqvarna stückzahlmäßig erneut Nummer 1 in Europa vor BMW und Triumph und die am schnellsten wachsende Motorradmarke weltweit, so Firmenboss Stefan Pierer bei der Präsentation der Jahreszahlen zu Beginn des heurigen Jahres. Die Exportquote liege nachhaltig über 95 Prozent, wobei über 50 Prozent außerhalb Europas abgesetzt würden.

Der Mitarbeiterstand erhöhte sich um Vorjahr um 516 auf 5.069, davon 3.916 in Österreich.

Zur Zukunft seines Konzerns meinte Pierer kürzlich, dass die Elektromobilität eine "fundamentale" Rolle spielen werde. Allerdings gebe es bei den Margen noch Verbesserungsbedarf. "Bis dato geht die Marge zum Batteriehersteller. Das ist ungefähr das Tesla-Modell - je mehr man verkauft, desto weniger verdient man." (apa/red)

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