Bahnindustrie

Vor Fusion mit Siemens: Gute Quartalszahlen bei Alstom

Vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem deutschen Konkurrenten Siemens hat der französische Zughersteller Alstom sein Geschäft weiter ausgebaut.

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Vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem deutschen Konkurrenten Siemens hat der französische Zughersteller Alstom sein Geschäft weiter ausgebaut. Das Unternehmen machte von April bis Juni einen Umsatz von zwei Mrd. Euro - das sind rund 14 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres, wie Alstom in Saint-Ouen bei Paris mitteilte.

Zugleich konnte der Konzern neue Bestellungen im Umfang von 2,6 Mrd. Euro verbuchen, ein Jahr zuvor waren es rund 1,9 Mrd. Euro. Es handelt sich für Alstom um das erste Quartal seines neuen Geschäftsjahres, das von April bis Ende März läuft. Gewinnzahlen veröffentlicht das Unternehmen nur jedes halbe Jahr.

14 Prozent Plus im ersten Quartal

Der TGV-Hersteller Alstom soll im ersten Halbjahr 2019 mit der Siemens-Zugsparte fusionieren, die den ICE baut. Der deutsche Industriekonzern soll eine knappe Mehrheit an dem neuen europäischen Branchengiganten erhalten. Siemens und Alstom wollen mit dem Bündnis der starken neuen Konkurrenz aus China Paroli bieten. Am Dienstag hatten die Alstom-Aktionäre grünes Licht für die Zug-Allianz gegeben. Allerdings steht die Zustimmung der EU-Kommission noch aus, die Wettbewerbshüter hatten eine genauere Prüfung angekündigt.

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Alstom hatte im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von rund acht Mrd. Euro erzielt (plus 9 Prozent) und unter dem Strich einen Gewinn von 475 Mio. Euro erwirtschaftet. (dpa/apa/red)

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