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Erste Exemplare des VW ID.3 kommen Anfang September auf den Markt

Das neue VW-Elektroauto ID.3 soll Anfang September auf den Markt kommen. Das Auto wird für den europäischen Markt im Osten Deutschlands gebaut.

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Das neue VW-Elektroauto ID.3 soll Anfang September auf den Markt kommen. Im Laufe der 37. Kalenderwoche (7. bis 13.9.) ist der Start des Modells in den meisten Ländern Europas geplant, wie das Unternehmen ankündigte. Wegen Verzögerungen in der Software-Ausstattung werden die ersten Wagen aber noch nicht den vollen Funktionsumfang besitzen.

Das Auto soll eine Serie vollelektrischer Fahrzeuge begründen, in die Volkswagen in den kommenden Jahren Milliarden steckt. Der ID.3 gilt 2020 als das zentrale Zukunftsprojekt des weltgrößten Autokonzerns - aufgrund der Komplexität der IT wird es allerdings nachträgliche Updates geben.

Die meisten Funktionen, 254 von insgesamt 256, sollen von Beginn an verfügbar sein, hieß es. Später sollen die Kunden dann auch "App-Connect" - eine Spiegelung der Smartphone-Benutzeroberfläche im Softwaresystem des Autos - sowie eine Erweiterung der Anzeigen im Sichtfeld des Fahrers ("Head-up-Display") verwenden können. Ziel sei es, die zunächst abgespeckten Ausstattungen bis einschließlich Ende des ersten Quartals 2021 anbieten zu können. Auch beim neuen Golf 8 hatte es zuletzt Probleme mit der Elektronik und Software gegeben.

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Den Start verbindlicher Bestellmöglichkeiten für registrierte Vorbucher bestätigte VW für den kommenden Mittwoch (17.6.). Etwa einen Monat später sollen auch sonstige Kunden das Auto ordern können. Der ID.3 ist erst in einer höher ausgestatteten "First Edition" bestellbar, ab Mitte Juli auch die Basisversion. Das Auto wird für den europäischen Markt im Werk Zwickau gebaut. (dpa/apa/red)

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