Autoindustrie

Volkswagen will digitale Dienste zusammen mit Chinesen entwickeln

Der deutsche Autobauer gründet eine Gemeinschaftsfirma mt dem chinesischen Konzern FAW, um digitale Dienste für alle Fahrzeugmodelle in China zu entwickeln. In Europa kooperiert Volkswagen in diesem Bereich mit Microsoft.

Der deutsche Autobauer Volkswagen treibt die Digitalisierung und Vernetzung seiner Fahrzeuge in China voran. Dazu gründete die Marke VW zusammen mit ihrem chinesischen Partner FAW ein Gemeinschaftsunternehmen, das digitale Dienste für alle Fahrzeugmodelle entwickeln soll.

Sitz der Firma in der chinesischen Stadt Chengdu

Das Joint Venture mit dem Namen MOSI (Mobile Online Services Intelligent), in das beide Partner zusammen insgesamt 121 Millionen Euro investieren, solle seinen Sitz in der chinesischen IT-Metropole Chengdu haben, teilte Volkswagen mit. Noch in der ersten Jahreshälfte solle der Betrieb starten, erste Dienste sollen bereits in diesem Jahr angeboten werden.

Die Digitalisierung und neue Mobilitätsdienste schreiten auf dem weltgrößten Automarkt China besonders schnell voran. Alle großen Autohersteller wollen mit vorne dabei sein, um sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.

White Paper zum Thema

Kooperation mit Microsoft in Europa

In Europa hat sich Volkswagen bereits mit Microsoft zusammengetan, um künftig Cloud-basierte Dienste wie Multimedia-Streaming und erweiterte Navigationsdienste anzubieten. Auch das chinesische Gemeinschaftsunternehmen soll mit dem US-Softwarekonzern zusammenarbeiten. (reuters/apa/red)

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