Autoindustrie

Volkswagen-Chef: "Wir sind nicht an Fiat Chrysler interessiert"

"Wir sind nicht an FCA interessiert, unsere Prioritäten sind andere", sagt Herbert Diess, Konzernchef von Volkswagen. "Solche Dinge erfordern zuviel Energie. Im Moment ist unsere Energie vollkommen auf interne Angelegenheiten gerichtet."

Volkswagen hat nach den Worten von Vorstandschef Herbert Diess ein Zusammengehen mit dem italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler (FCA) nicht auf der Agenda. "Wir sind nicht an FCA interessiert, unsere Prioritäten sind andere", sagte er der italienischen Zeitung "Il Sole 24 Ore".

"Solche Dinge erfordern zuviel Energie. Im Moment ist unsere Energie vollkommen auf interne Angelegenheiten gerichtet." Auf die Frage nach einem möglichen Interesse an den FCA-Premiummarken Alfa Romeo und Maserati antwortete der in München geborene VW-Chef mit österreichischem Pass, Luxus-Marken habe Volkswagen bereits.

Fiat Chrysler gilt in der Branche als Übernahmekandidat. Die "Financial Times" hatte berichtet, Renault fasse eine Übernahme von FCA ins Auge. An der Börse hatte es auch Spekulationen über ein Interesse von Peugeot gegeben.

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Bei Nissan weiss man noch nichts von den Ambitionen von Renault

Nissan-Chef Hiroto Saikawa weiß nach eigenen Angaben nichts von angeblichen Plänen, wonach der französische Partner Renault über eine Übernahme des Konkurrenten Fiat Chrysler nachdenkt. Auf die Frage von Journalisten, ob er von den Gesprächen gehört habe, sagte er: "Überhaupt nicht." Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, Renault wolle innerhalb der nächsten zwölf Monate Fusionsgespräche mit Nissan aufnehmen und anschließend die Übernahme eines weiteren Autobauers ins Auge fassen, möglicherweise Fiat Chrysler. (reuters/apa/red)

Aktuell dazu:
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