Stahlindustrie

voestalpine verlagert Standort in NÖ

Bandstahlwerk in Traismauer wird Mitte 2013 geschlossen, Produktion in Kematen gebündelt. Alle 71 Mitarbeiter erhalten Job-Angebot. Kapazitäten für Bandstahl- und Sägebandstahlprodukte sollen mittelfristig deutlich erweitert werden.

Der börsenotierte Stahlerzeuger voestalpine schließt ein Werk in Traismauer (Bezirk St. Pölten) und konzentriert die Sägebandstahlproduktion im - rund 100 Kilometer entfernten - Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten): Die Fertigung in Traismauer, die 1997 übernommen wurde, wird Mitte 2013 eingestellt. Die Produktion wird dann in Kematen gebündelt. Am bisherigen Standort sind 71 Mitarbeiter beschäftigt - im Werk in Kematen sollen mittelfristig 160 Arbeitnehmer einen Job finden. Das gesamte Investitionsvolumen belaufe sich auf 113 Millionen Euro, sagte voestalpine-Sprecher Peter Felsbach zur APA.

Angebot an alle 71 Mitarbeiter

Allen Arbeitnehmern in Traismauer seien Arbeitsplätze im neuen Werk in Kematen und ein Kompensationspaket für den nun verlängerten Arbeitsweg angeboten worden. Die Fahrzeit mit dem Auto beträgt rund eine Stunde, mit der Bahn wären es knapp zwei Stunden. "Wir bieten kostenlose Shuttle-Busse an", so der Unternehmenssprecher. Derzeit werden intensive Gespräche mit der Belegschaft geführt. Bis Ende September können sich die Arbeitnehmer entscheiden, ob sie am neuen Standort arbeiten wollen.

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