Bahnindustrie

Voestalpine liefert Schienen für die Wiener Ringstraße

Die Wiener Linien erneuern gerade rund zwei Kilometer an Gleisinfrastruktur auf der Prachtstraße der Bundeshauptstadt. Da ist es praktisch, dass ein Weltmarktführer dieser Technologie aus Österreich kommt.

Die Wiener Linien erneuern gerade rund zwei Kilometer an Gleisinfrastruktur auf der Prachtstraße der Bundeshauptstadt, dem Ring. Die Arbeiten im Bereich zwischen Schwarzenbergplatz, Staatsoper, Parlament und der Universität dauern noch bis zum Sommer an.

Die Schienen und Weichen dazu liefert die Voestalpine. Bei der ersten Instandsetzungsetappe der Wiener Linien wurden 1.150 Gleismeter sowie mehrere High-Tech-Weichen der Voest auf der Ringstraße verbaut. Die digitale Signal- und Sicherheitstechnik zur Überwachung der Strecke kommt ebenfalls von der Voestalpine. Die nächste Ausbaustufe ist zu Pfingsten geplant. Dabei sollen weitere gut 800 Meter an Premiumschienen verlegt sowie zusätzliche Weichen und Kreuzungen installiert werden.

"Weltmarktführer bei Komplettweichensystemen"

Die Voestalpine nimmt das Projekt zum Anlass, um auf die Position ihrer Bahnindustriesparte hinzuweisen. Demnach sind die Oberösterreicher nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Komplettweichensystemen und produzieren auch Schienen. Im vergangenen Geschäftsjahr trug der Bahnbereich mit einem Umsatzvolumen von 1,4 Milliarden Euro rund zwölf Prozent zum Umsatz des Stahlkonzerns bei.

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Der Linzer Hersteller beliefert Bahnbetreiber in Europa, Nordamerika, Asien, Australien und in mehreren arabischen Ländern mit digitalisierten Bahninfrastruktursystemen. "Es freut uns aber immer wieder, wenn innovative Bahntechnologie der Voestalpine auch am heimischen Markt zum Einsatz kommt“, so Franz Kainersdorfer, Vorstand und Chef der Metal Engineering Division.

(red)

Wiener, Linien, Wien, Ring, Altstadt, Tram, Bim, Strassenbahn, Bahnindustrie © Voestalpine / Manfred Helmer
Wiener, Linien, Wien, Ring, Altstadt, Tram, Bim, Strassenbahn, Bahnindustrie, Bauindustrie, Schienen, Gleise, Voestalpine © Voestalpine / Manfred Helmer

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