Standort Linz

Voestalpine investiert in Linz in Grobblechproduktion und Feuerverzinkungen

300 Millionen Euro investiert der oberösterreichische Stahlkonzern Voestalpine heuer an seinem Hautsitz in Linz. Dabei ist unter anderem ein Hochofen, der neu zugestellt werden soll. Wegen des Gazprom-Großauftrags für Nord Stream II investiert die Voestalpine auch in die Produktion von Grobblechen.

Unlängst hat die Voestalpine um 65 Millionen Euro ein neues Grobblechgerüst fertiggestellt, nach Angaben des Unternehmens "das leistungsfähigste, das es derzeit gibt". Hier im Bild die Grobblechproduktion in Linz.

Der oberösterreichische Stahlkonzern Voestalpine investiert im laufenden Geschäftsjahr rund 300 Mio. Euro in Linz. Dies sei auf dem selben Niveau wie im Vorjahr, sagte der Chef der Stahldivision, Herbert Eibensteiner.

Die Investitionen sollen in die Modernisierung der Feuerverzinkungen und des Bereichs Grobblech fließen, so Eibensteiner gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten". Auch ein Hochofen werde demnach neu zugestellt.

Die Voestalpine habe außerdem unlängst um 65 Millionen Euro ein neues Grobblechgerüst fertiggestellt - "das leistungsfähigste, das es derzeit gibt", so Eibensteiner gegenüber der Zeitung.

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Grobbleche werden vor allem im Bau von Pipelines und bei Anlagen für die Ölindustrie verwendet. Deshalb kommt der Voestalpine in diesem Bereich der Auftrag des russischen Staatsmonopolisten Gazprom beim Bau der Ostsee-Gasröhre Nord Stream II zugute, während das Segment im gesamten Markt von hohem Konkurrenzdruck geprägt ist. (red)

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Die Voestalpine meldet einen neuen Großauftrag - die Lieferung von "mehreren hunderttausend Tonnen Spezialbleche" für den Bau der russisch-europäischen Gasröhre "Nord Stream II". Der Lieferumfang liege sogar über den zuvor erwarteten 200.000 Tonnen.

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