Personalia

Voestalpine: Hubert Zajicek wird neuer Chef der Steel Division

Der 50-jährige Oberösterreicher übernimmt ab Juli die Führung der umsatzstärksten Sparte der Voestalpine und steigt auch in den sechsköpfigen Vorstand des Konzerns auf. Herbert Eibensteiner folgt wie berichtet Wolfgang Eder als Konzernchef nach.

Beim heimischen Stahlkonzern Voestalpine sind ab 2019 neue Chefs am werken: Grund für die Rochaden ist der Wechsel des langjährigen Konzernchefs Wolfgang Eder (66) vom Vorstand in den Aufsichtsrat mit Juli 2019. Hubert Zajicek (50) wird dann neuer Chef der umsatzstärksten Steel Division. Er übernimmt diesen Posten von Herbert Eibensteiner (55), da dieser Eder als Vorstandsvorsitzender nachfolgt. Diese Personalia gab der börsennotierte oberösterreichische Konzern nach der Aufsichtsratssitzung bekannt.

Zur Person

Der gebürtige Oberösterreicher Hubert Zajicek, seit 2014 im Vorstandsteam der Steel Division für den Bereich Technik verantwortlich, steigt damit auch als Mitglied in den sechsköpfigen Vorstand der Voestalpine AG auf. Die Vertragsperiode für Zajicek läuft von 3. Juli 2019 bis 31. März 2024. Zajicek begann seine berufliche Laufbahn 1993 als Fachingenieur für Mechanik in der Voestalpine Stahl GmbH. Der 50-Jährige hat einen Abschluss der technischen Physik an der Johannes Kepler Universität in Linz und absolvierte ein berufsbegleitendes MBA-Programm an der Rotman Business School in Toronto, Kanada.

Herbert Eibensteiner wird wie berichtet im neuen Jahr CEO des Stahlkonzerns. Die heutige Entscheidung über die Leitung der Steel Division ermögliche es ihm, "mich ab dem kommenden Sommer voll und ganz meinen neuen Aufgaben als Vorstandsvorsitzender des Gesamtkonzerns zu widmen", so Eibensteiner. Dazu: Neuer Chef für die Voestalpine: Wolfgang Eder geht, Herbert Eibensteiner kommt >>

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Eckdaten zur Stahlsparte der Voest

Die auf die Herstellung von Stahlgüten und Hightechprodukten spezialisierte Steel Division mit Hauptsitz in Linz erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 4,8 Mrd. Euro, ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 908 Mio. Euro und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter. "Die Steel Division hat sich in den letzten Jahren zu einem der weltweit führenden Anbieter von Stahlprodukten im allerhöchsten Qualitätssegment entwickelt. Wir werden diese Strategie der Spezialisierung auch in Zukunft konsequent fortführen und daran arbeiten, unsere Stahlbasis in technologischer Hinsicht bestmöglich für die zukünftigen Herausforderungen aufzustellen", so Zajicek. (apa/red)

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