Personalia

Voestalpine: Helmut Gruber neuer Technikchef der Steel Division

Bei der umsatzstärksten Sparte der Voestalpine kommt es zu internen Neubesetzungen: Hubert Zajicek folgt Herbert Eibensteiner nach und übernimmt die Führung der Sparte. Neuer Technikchef wird der Oberösterreicher Helmut Gruber.

Helmut Gruber.

Beim Linzer Stahlkonzern Voestalpine kommt es zu Neubesetzungen in der Sparte Steel Division. Der bisherige Vorsitzende Herbert Eibensteiner übernimmt ab Juli wie berichtet das Amt von Wolfgang Eder und wird Chef des Gesamtkonzerns. Als Eibensteiners Nachfolger an der Spitze der Sparte Steel Division übernimmt Hubert Zajicek, bisher der Technikchef der Sparte.

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Nun steht auch Zajiceks Nachfolger fest: Das Amt des Technikvorstands dieser Sparte übernimmt ab Juli der 47-jährige Helmut Gruber, der zuletzt die technische Leitung für die Bandproduktion inne hatte.

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Weitere Mitglieder im Vorstand: Finanzvorstand Pauline Seidermann, Vertriebsvorstand Wolfgang Mitterdorfer und Divisionschef Hubert Zajicek.

Zur Person

Der 47-jährige Oberösterreicher Helmut Gruber begann seinen Berufsweg mit einer Lehre in Betriebselektrik, absolvierte berufsbegleitend die HTL für Elektrotechnik und trat 1997 als Betriebsingenieur in die Voestalpine Stahl GmbH in Linz ein.

Er war Projektleiter der Großinvestition "Feuerverzinkungsanlage 4" und anschließend Betriebsleiter des elektrotechnischen Zentrums des Gesamtstandortes Linz. In der Folge war Helmut Gruber Geschäftsführer der Voestalpine Standortservice GmbH und danach ab 2019 technischer Leiter des Unternehmensbereiches "Band", der sämtliche Wertschöpfungsschritte der Bereiche Walzen und Veredelung von höchstqualitativen Stahlbändern umfasst.

Berufsbegleitend absolvierte Gruber in den vergangenen Jahren das Studium "Mechatronik und Wirtschaft" an der Fachhochschule Wels und ein Global Executive MBA Studium.

Eckdaten zur Sparte

Die Sparte Steel Division ist die umsatzstärkste Sparte der Voest, zuletzt erwirtschaftete dieses Segment des Konzerns mit rund 11.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 4,8 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von rund 900 Millionen Euro.

Die Sparte beliefert unter anderem die Autoindustrie, den Maschinenbau sowie Hersteller von Hausgeräten. Die Sparte beliefert auch die Energiewirtschaft, etwa beim Bau von Großturbinengehäusen oder mit Grobblechen für Erdölbohrungen in der Tiefsee.

(red)

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