Stahlkonzern

Voestalpine gründet neues Joint Venture für Weichenlösungen in China

Bis 2020 soll der Umsatz alleine in China von aktuell über 550 Mio. auf 800 Mio. Euro steigen.

Neues Joint Venture in China: Der Konzern ist in Asien an 80 Standorten mit knapp 5.000 Mitarbeitern - rund 3.000 davon in China - vertreten.

Der chinesische Markt wird für die Voestalpine immer wichtiger: Der Linzer Konzern gab am Mittwoch bekannt, dass ein weiteres Joint Venture für die Weichenproduktion in China gegründet worden sei. Zudem wurden die Automotive-Aktivitäten mit der Inbetriebnahme eines zweiten Komponentenwerkes in China jüngst deutlich erweitert. Über 1 Mrd. Euro erwirtschaftete die voestalpine im abgelaufenen Geschäftsjahr in Asien. Bis 2020 soll der Umsatz alleine in China von aktuell über 550 Mio. auf 800 Mio. Euro steigen. Der Konzern ist in Asien an 80 Standorten mit knapp 5.000 Mitarbeitern - rund 3.000 davon in China - vertreten. Zu den zentralen Kundensegmenten zählen die Automobil-, Bahninfrastruktur-, Haushaltsgeräte- und Energieindustrie.

"Als führender Anbieter für die Mobilitätslösungen von morgen profitiert die voestalpine am asiatischen Markt sowohl vom Ausbau des öffentlichen Verkehrs als auch vom steigenden Privatkonsum", wurde voest-Vorstandschef Wolfgang Eder in einer Unternehmensaussendung zitiert. "Mit der aktuellen Erweiterung unserer Fertigungskapazitäten im Bahn- und Automotive-Bereich tragen wir der wachsenden Nachfrage nach technologisch führenden Produktlösungen im größten Wachstumsmarkt der Welt einmal mehr Rechnung."

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