Chatbots

Wird es einen Chatbot für alles geben?

Einfach, direkt, schnell: Chatbots könnten Apps im Servicebereich verdrängen. Was steckt wirklich hinter der Technologie?

Informationstechnologie

Ein mit dem Aufkommen der Chatbots oft verbundenes Szenario ist die Vorstellung, dass sie die Apps ablösen und wir – anstatt uns mit unzähligen Apps, von denen wir die meisten nur wenige Male im Leben nutzen, abzumühen – einen Chatbot bekommen, der im Internet nach den richtigen Anwendungen sucht, sie startet, bedient und uns das fertige Ergebnis liefert. Im Moment sieht es nicht danach aus, dass diese Hoffnung bald Realität wird. Eher im Gegenteil. Je nachdem, was der User machen möchte – Lokale suchen, Reisen buchen, sein Bankkonto bedienen oder Kundenservice betreiben –, wird er dafür auch eigene Bots brauchen. "Allein heuer erwarte ich Hunderte, wenn nicht Tausende von neuen Bots und ich glaube, es ist nicht falsch zu sagen, dass wir eines Tages Millionen davon haben werden", sagt Beerud Sheth von Gupshup. Allerdings: Es scheint wahrscheinlich, dass mit der Zeit sogenannte Super-Bots entstehen, die selbstständig nach Bots suchen, die eine bestimmte Aufgabe lösen können und mit ihnen im Hintergrund kommunizieren, ohne dass der User einschreiten muss.