Drohnen

Vielleicht fliegen doch keine chinesischen Drohnen über den Wörthersee

Diesen Sommer hat das Land Kärnten eine Kooperation mit der chinesischen Firma Ehang präsentiert. Es geht um elektrisch betriebene Passagierdrohnen, die FACC bauen soll. Das Projekt bekommt viel Geld vom Staat, nämlich 800.000 Euro. Wie es aussieht, kommt nun der Jungfernflug später - oder gar nicht.

Einer vom Land Kärnten im Juni präsentierten Kooperation mit der chinesischen Firma Ehang für autonome Flugtaxis droht das Scheitern. Mitte September hätte in Pörtschach eine Passagierdrohne abheben sollen. Mehr dazu: Chinesische Passagierdrohnen sollen bald auch über Kärnten fliegen >> 

Jetzt wurde der groß angekündigte Termin kurzfristig abgesagt - angeblich aus Zeitmangel. Nun stellte sich heraus, dass weder für das Fluggerät noch für den Flug selbst Genehmigungen vorlagen, wie die "Kleine Zeitung" berichtet.

Betreiber hat einen Flug gar nicht erst beantragt

"Es wurden vom Betreiber keine Bescheide beantragt", sagte der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) zur APA. Deshalb habe er den Termin abgesagt. Verwaltungsrechtliche, allenfalls auch strafrechtliche Konsequenzen seien nicht abschätzbar gewesen.

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Es geht auch um einen autonomen Bus

Das Projekt "Suraaa" lässt in Pörtschach während der Sommermonate auch einen autonom fahrenden Bus verkehren - allerdings aus rechtlichen Gründen mit einem menschlichen Aufpasser an Bord.

Der Fördervertrag des Landes Kärnten zu "Suraaa" läuft bis Ende des Jahres. Sollte der Endbericht keine hoffnungsvolle Perspektive enthalten, wird er wohl nicht verlängert werden, sagte Schuschnig. Er sieht zwar noch Möglichkeiten, wie die Drohne der chinesischen Firma Ehang - ohne Passagiere zu einem "Erprobungsflug" - doch noch abheben könnte. Bis die Behördenverfahren dazu abgeschlossen sind, wird es aber wohl noch dauern.

800.000 Euro: Viel Geld vom Staat als Förderung

Das Projekt bekam vom Land Kärnten rund 800.000 Euro an Förderung für 22 Monate Laufzeit. Neben dem Bus und der Drohne wurden daraus auch noch ein Büro in Pörtschach angemietet, in dem Treffen für Start-ups stattfanden. (apa/red)

Die Drohnen im Auftrag der chinesischen Firma baut FACC:
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