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Vespa-Hersteller klagt gegen Raubkopie aus China - und scheitert

Der Motorroller-Hersteller Piaggio ist mit einer Klage vor dem EuGH in Luxemburg gegen eine vermeintliche Kopie eines Vespa-Modells aus China gescheitert.

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Der Motorroller-Hersteller Piaggio ist mit einer Klage gegen eine vermeintliche Kopie eines Vespa-Modells aus China gescheitert. Der Roller Vespa LX von Piaggio und ein Modell des chinesischen Bauers Zhejiang hätten einen unterschiedlichen Gesamteindruck, urteilte das EU-Gericht in Luxemburg.

Während bei dem chinesischen Modell eckige Konturen im Vordergrund stünden, seien es bei dem Vespa-Modell runde Linien. Der Stil, die Konturen und das Erscheinungsbild seien bei den beiden Rollern unterschiedlich wahrzunehmen. Deshalb bestehe keine Verwechslungsgefahr, argumentierten die Richter.

Der italienische Hersteller Piaggio, zu dem unter anderem die Marke Vespa gehört, hatte gegen eine Entscheidung des EU-Markenamtes geklagt. Dieses hatte das Design des Zhejiang-Motorrollers 2010 als geschützt eingetragen. Piaggio wollte sich am Dienstag zunächst nicht zu dem Urteil äußern. Das Unternehmen könnte gegen die Entscheidung Rechtsmittel beim übergeordneten Europäischen Gerichtshof einlegen. (dpa/apa/red)