Bahnindustrie

Vertrag fixiert: Siemens liefert bis zu 200 Loks an die ÖBB

Mit einer Vertragsunterzeichung haben die Österreichischen Bundesbahnen und Siemens den im Jänner bekannt gegebenen Großauftrag fixiert. Das Finanzvolumen liegt bei etwa 570 Millionen Euro.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und der Technologiekonzern Siemens haben einen Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 200 Loks für den Güterverkehr abgeschlossen. Die Lieferung der ersten 30 Stück im Wert von 120 Mio. Euro beginne im Sommer 2018, gaben beide Firmen kürzlich bekannt.

Die neuen Loks sollen in mehr als zehn Ländern in Ost- und Südosteuropa sowie in Deutschland und Italien im Güterverkehr zum Einsatz kommen.

Wie vor wenigen Tagen bereits hier gemeldet wurde der Auftrag über 200 Elektrolokomotiven Ende 2015 ausgeschrieben. Nun wurde der Bestbieter ermittelt: Siemens hat den Zuschlag bekommen, das Volumen lag bei Bekanntgabe der Ausschreibung bei 570 Millionen Euro.

Wo Loks hergestellt werden, sagt Siemens nicht

Weitere Details zum Auftrag dürfe man aus wettbewerbsrechtlichen Gründen noch nicht bekanntgeben, hieß es aus der ÖBB zur APA.

Die ÖBB transportieren jährlich 459 Millionen Fahrgäste und 111 Mio. Tonnen Güter. Der staatliche Konzern hat mehr als 40.000 Mitarbeiter bei Bahn und Bus und zusätzlich 1.700 Lehrlinge. (apa)