Elektronik

Verkauf der Batteriesparte wird für Sony teuer

Den japanischen Elektronikkonzern Sony kommt der Ausstieg aus dem Batteriegeschäft teuer zu stehen: Obwohl die Playstation boomt, gibt das Unternehmen eine Gewinnwarnung aus.

Nach Jahren des Konzernumbaus konzentriert sich Sony verstärkt auf das Geschäft mit Unterhaltungselektronik und weniger auf Batterien und Bildsensoren für Smartphones.

Doch ein kostspieliger Ausstieg aus dem Batteriegeschäft macht bei Sony Hoffnungen auf einen höheren Jahresgewinn zunichte. Angesichts boomender Verkäufe der Konsole Playstation 4 und des jüngsten Starts einer Brille für Spiele in der virtuellen Realität war eigentlich mit einer Anhebung der Prognose gerechnet worden.

Doch stattdessen warnte der japanische Elektronikkonzern vor einem Gewinnrückgang, weil Abschreibungen beim Verkauf der Batteriesparte an den Hersteller Maruta Manufacturing das Ergebnis belasten. Der Deal wurde bei der Ankündigung im Juli wegen der Aussicht auf sinkende Fixkosten gelobt, doch der Verkauf drückt den Gewinn stärker als erwartet.

So rechnet der Konzern im Geschäftsjahr bis Ende März nun mit umgerechnet 270 Mrd. Yen (2,35 Mrd. Euro) Gewinn - acht Prozent weniger als im Jahr zuvor und zehn Prozent weniger als noch im Juli in Aussicht gestellt. Im Sommer war Sony noch von einem Anstieg ausgegangen. (reuters/apa/red)

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