Seite 2: Hybride Varianten

Welche technischen Lösungen derzeit existieren

Alfred Berger Intralogistik Energie Top 1000 Manager

Hybridmotoren kombinieren unterschiedliche Antriebsformen. Dabei unterscheidet man den sogenannten parallelen Hybridantrieb und den seriellen Hybridantrieb. Im parallelen Modus werden beide Antriebskräfte genutzt. Im seriellen Modus wird nur eine Antriebskraft genutzt, um ein Teil zu bewegen. Der jeweils andere Motor arbeitet dann zwar auch, aber führt seine Energie in umgewandelter Form dem seriell arbeitenden Motor zu.
Eine weitere Kategorisierung ist nach Leistung der elektrischen Maschine zu treffen. Die geläufigsten Einstufungen sind Micro-Hybrid, Mild-Hybrid und Full-Hybrid.
Der Micro Hybrid begnügt sich mit einer Leistung des Elektromotors von max. 2-3 kW.  Das Spannungsniveau liegt bei12 Volt. Die Autos verfügen über eine Start&Stopp-Funktion und einen optimierten Generatorenbetrieb. Die erzielbare Verbrauchseinsparung liegt bei 5-10%.
Der Mild Hybrid (Honda, Mercedes) nützt einen Elektromotor mit meist 15 w (20 PS) und verwendet ein Spannungsniveau von bis zu 150 Volt.  Start&Stopp-Automatik und effizienter Generatorenbetrieb sind Basisausstatttung. Bei hoher Leistungsanforderung unterstützt der Elektromotor den Dieselmotor als Booster. Zentral ist die Energierückgewinnung durch Rekuperation: Bremsenergie wird in speicherbare Energie umgewandelt. Die Verbrauchseinsparung wird mit 15-20% angegeben.
Der Voll-Hybrid (Prius, Tuareg, etc) setzt auf eine E-Maschine von bis zu 150 kw. Hochvolumige Autos setzen dabei sogar auf zwei Elektromotoren wie manche der Lexus-Modelle oder der hybride BMW X6. Das Spannungsniveau liegt jenseits der 100 Volt. Anders als der Mild-Hybrid können Voll-Hybride zwischen 5 und 50 km elektrisch fahren.

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