Energie

VCÖ: Emissionen im Verkehr steigen und steigen

In Österreich sind die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs nach Angaben des Verkehrsclubs das vierte Jahr in Folge gestiegen. Der Club fordert einen starken Ausbau der öffentlichen Verkehrmittel, der Radwege und eine ökosoziale Steuerreform, um die Wende zu schaffen.

Die klimaschädlichen Emissionen des Verkehrs sind nach Angaben des VCÖ das vierte Jahr in Folge gestiegen. Für 2018 sei mit einem Ausstoß von rund 24 Millionen Tonnen CO2 zu rechnen. Das berichtete der Verkehrsclub.

Damit müssten die jährlichen Emissionen bereits um über acht Millionen Tonnen CO2 gesenkt werden, um das von der Bundesregierung beschlossene Klimaziel für das Jahr 2030 zu erreichen, betonte der VCÖ. Um die Trendwende zu schaffen, sei neben dem starken Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebots und der Fahrrad-Infrastruktur eine ökosoziale Steuerreform nötig.

2017 betrug der CO2-Ausstoß durch den Verkehr rund 23,7 Millionen Tonnen, erläuterte der VCÖ unter Berufung auf ein Expertenpapier zum Nationalen Energie- und Klimaplan. 2016 waren es laut Umweltbundesamt 23,0 Millionen Tonnen nach 22,1 Millionen Tonnen im Jahr zuvor.

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Die CO2-Emissionen des Verkehrs werden auf Basis des in Österreich verkauften Treibstoffs erhoben. Im Vorjahr wurden in Österreich laut Fachverband der Mineralölindustrie mit 10,6 Milliarden Liter um rund 0,2 Milliarden Liter mehr Diesel und Benzin verkauft als im Jahr 2017, berichtete der VCÖ in der Aussendung. (apa/red)

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