Eisenerz

Vale verliert Lizenz für Damm bei Eisenerzmine in Brucutu

Das brasilianische Umweltministerium hat dem Bergbaukonzern Vale die Genehmigung für den Laranjeiras-Damm im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais entzogen. Die Arbeiten in der Eisenerzmine in Brucutu ruhen bereits seit Montag.

Die Eisenerzmine in Brucutu ist ein zentraler Produktionsort für den Bergbaukonzern Vale: Dort werden jährlich 30 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert - das entspricht 7,5 Prozent der für 2019 vorgesehenen Jahresfördermenge von Vale. Heute wurde bekannt, dass der brasilianische Bergbaukonzern die Lizenz für einen wichtigen Damm an seiner größten Eisenerzmine in Brucutu verloren hat. Das Umweltministerium habe die Genehmigung für den Laranjeiras-Damm im südöstlichen Bundesstaat Minas Gerais entzogen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Arbeiten in Brucutu ruhen bereits seit Montag. Ein anderer Damm des Unternehmens im ostbrasilianischen Brumadinho war am 25. Jänner geborsten. Millionen Tonnen Klärschlamm ergossen sich über die Umgebung des Bergwerks. Mindestens 150 Tote wurden bisher geborgen, für mehr als 180 Vermisste gibt es keine Hoffnung mehr.