Stahlimporte

USA melden Einigung wegen Stahlsubventionen in China

Peking werde sein umstrittenes Förderprogramm für Exportprodukte wie Stahl und Aluminium beenden, so der US-Handelsbeauftragte Michael Froman.

Im Streit über chinesische Subventionen für Exportprodukte wie Stahl und Aluminium haben die USA nach eigenen Angaben der Volksrepublik Zugeständnisse abgerungen.

Wie der US-Handelsbeauftragte Michael Froman mitteilte, beschloss die Regierung in Peking das Aus für ein umstrittenes Förderprogramm. Damit wurden chinesische Exporteure in sieben Branchen gestützt - neben der Stahlindustrie auch im Landwirtschafts- und Finanzsektor.

Die USA hatten vor rund einem Jahr bei der Welthandelsorganisation (WTO) Beschwerde gegen das Programm eingelegt, da es dem fairen Wettbewerb widerspreche. Seit China der WTO im Jahr 2001 beigetreten ist, hat es mehrfach solche Klagen gegen die Subventionspraxis der Führung in Peking gegeben.

Auch in Europa läuft die Stahlbranche Sturm gegen Billigimporte aus dem Reich der Mitte. Die Beschäftigten vieler deutscher Stahlstandorte waren zu Wochenbeginn gegen die Klimaschutzauflagen der EU und vor allem gegen die Billigimporte aus China und auf die Straße gegangen. (APA/Reuters/red)

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