Strafzölle

USA gewähren Ausnahmen für 60 Prozent ihrer Stahlimporte

Von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium sind fünf der sieben größten Stahllieferanten der USA ausgenommen.

Die USA wollen zwar 25 Prozent Zoll auf Stahlimporte einheben - nehmen davon aber einige der größten Herkunftsländer bzw. Regionen aus. Für Stahl aus der EU, Kanada, Mexiko, Argentinien, Australien, Brasilien und Südkorea soll die Abgabe nicht fällig werden, sagte die US-Administration.

Hier die wichtigsten Stahllieferanten der USA

Laut Daten von Statista.de sind damit fünf der sieben wichtigsten Herkunftsländer ausgenommen: Demnach war Kanada 2017 mit 6,8 Mio. Tonnen wichtigster Lieferant für Stahl. Die EU lag 2017 mit 4,95 Mio. t auf Rang drei, Brasilien (4,59 Mio. t) auf Rang vier, Mexiko (3,04 Mio. t) auf Rang fünf und Südkorea (2,57 Mio. t) auf Rang sieben.

In Summe sind damit über 21 Mio. t an Importen ausgenommen. Die gesamten Stahlimporte der USA lagen zuletzt bei etwa 35 Mio. Tonnen - 60 Prozent sind damit von den Zöllen ausgenommen.

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China, Hauptziel der Sanktionen von US-Präsident Donald Trump liefert nur rund 2,9 Prozent der Stahlimporte der USA und liegt auf Rang 10 der Herkunftsländer. (APA/red)

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