Elektroindustrie

US-Steuerreform drückt auf Ergebnisse von SMA Solar

Der deutsche Solartechnikkonzern SMA Solar bekommt bei seinem Jahresergebnis 2017 die Steuerreform in den USA zu spüren. SMA kann sich bisjer am Markt behaupten - im Gegensatz zu den meisten deutschen Herstellern.

Der deutsche Solartechnikkonzern SMA Solar bekommt die Steuerreform in den USA zu spüren. Das Nettoergebnis des Jahres 2017 werde durch die Steueränderungen belastet, erklärte SMA-Chef Pierre-Pascal Urbon auf einer Investorenkonferenz.

Operativ (Ebit) habe SMA nach ersten Berechnung mit 45 (Vorjahr: 65) Mio. Euro die Prognose am unteren Ende der Spanne von 40 bis 60 Mio. Euro erreicht.

SMA erfolgreicher als die meisten Konkurrenten aus Deutschland

Urbon hatte bereits zuvor mitgeteilt, trotz des Preisverfalls in der Branche 2017 besser abgeschnitten zu haben als erwartet. Zudem machte der Manager für das laufende Jahr Hoffnung auf leichte Zuwächse.

Chinas Billigprodukte als Problem

Anders als die meisten deutschen Solarmodul- und Zellhersteller, die inzwischen pleite sind, konnte sich SMA bisher im Markt behaupten. Der Konzern gilt mit seinen Wechselrichtern, dem Herzstück in Solaranlagen, als Weltmarktführer. Gleichwohl sorgen asiatische Anbieter mit Billigprodukten für Margendruck. (reuters/apa/red)

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