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Uniper will für 2017 noch mehr Dividende zahlen

Die frühere Eon-Tochter Uniper will die Dividende für ihre Aktionäre noch stärker anheben als gedacht. Die Anteilseigner sollen für jedes Papier Ausschüttung von 74 Cent erhalten.

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Die frühere Eon-Tochter Uniper will die Dividende für ihre Aktionäre noch stärker anheben als gedacht. Für 2017 sollen die Anteilseigner für jedes ihrer Papiere eine Ausschüttung von 74 Cent erhalten, teilte das MDax-Unternehmen in Düsseldorf mit. Für 2016 hatte Uniper je Aktie 55 Cent gezahlt und für 2017 im Dezember eine Gesamtausschüttung von 250 Millionen Euro angekündigt.

Die jetzt vorgesehenen 74 Cent je Aktie entsprechen einer Gesamtausschüttung von 271 Millionen Euro - rund 8 Prozent mehr als zuletzt in Aussicht gestellt. Basis des Dividendenvorschlags ist die vorläufige Gewinn- und Cashflow-Berechnung des Konzerns. Voraussichtlich hat Uniper im abgelaufenen Jahr einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) von 1,1 Milliarden Euro erzielt. Der freie Barmittelzufluss aus dem operativen Geschäft soll rund 361 Millionen Euro erreicht haben.

Der finnische Fortum-Konzern als designierter neuer Großaktionär von Uniper würde voraussichtlich den Löwenanteil der Dividenden-Ausschüttung erhalten. Eon hatte seine Uniper-Beteiligung von 46,65 Prozent Fortum vor kurzem angedient. Laut Uniper sind die Aktien aber noch nicht an den finnischen Energiekonzern übergegangen. (dpa/apa/red)

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