Energiewirtschaft

Uniper und Fortum bauen Ökostromgeschäft aus

Der finnische Energiekonzern Fortum und seine deutsche Tochter Uniper wollen beim Ausbau der Erneuerbaren Energie und beim Klimaschutz das Tempo erhöhen. Die Stromerzeugung in Europa soll bis 2035 klimaneutral sein und bis 2050 in allen Märkten, teilten die Konzerne mit.

Der finnische Energiekonzern Fortum und seine deutsche Tochter Uniper wollen beim Ausbau der Erneuerbaren Energie und beim Klimaschutz das Tempo erhöhen. Die Stromerzeugung in Europa soll bis 2035 klimaneutral sein und bis 2050 in allen Märkten, teilten die Konzerne mit.

Fortum rechnet nach der Uniper-Übernahme in den nächsten Jahren mit wachsenden Synergien. Das teilte das Unternehmen im Rahmen der Vorstellung seiner neuen Strategie in Helsinki mit. Demnach sollen die Einsparungen bis 2023 bei mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr liegen. Bis 2025 sollen sie dann auf nahezu 100 Millionen steigen. Dadurch werde für beide Unternehmen und deren Aktionäre ein Mehrwert generiert, hieß es.

Die Übernahme von Uniper durch die Finnen war beim Düsseldorfer Unternehmen lange Zeit auf Ablehnung gestoßen, beide Seiten überzogen sich mit Kritik. Das hatte im Management und im Aufsichtsrat zu einem großen Stühlerücken geführt. Fortum hält laut Uniper 75 Prozent an dem Düsseldorfer Unternehmen. (reuters/dpa-afx/apa/red)