Erdgas

Uniper rechnet mit Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2

Der deutsche Energiekonzern Uniper rechnet damit, dass die umstrittene Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zu Ende gebaut wird. Uniper gehört wie die OMV zu den Finanzierern des Großprojekts von Gazprom.

Der deutsche Energiekonzern Uniper rechnet damit, dass die umstrittene Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zu Ende gebaut wird. Der Bau sei weit fortgeschritten, sagte Uniper-Chef Andreas Schierenbeck auf einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Ich gehe davon aus, dass die Pipeline fertiggestellt wird. Es fehlen ja nur noch wenige Kilometer." Die Leitung, durch die Gas von Russland nach Westeuropa strömen soll, trifft insbesondere in den USA auf Ablehnung.

Diese Ablehnung gilt nicht nur für die Regierung von Präsident Donald Trump. Auch in Reihen der Demokraten um den Sieger der Präsidentenwahl Joe Biden gibt es kritische Stimmen. Uniper ist bei dem Projekt einer von mehreren Finanzpartnern des russischen Gazprom-Konzerns, ebenso wie unter anderem die österreichische OMV. Die deutsche Uniper hat dafür rund 700 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. (reuters/apa/red)