Erdgas

Uniper arbeitet mit Japanern und Ungarn an einem LNG-Projekt

Energiekonzern Uniper hat mit der ungarischen Mol und einem japanischen Unternehmen den Bau einer LNG-Anlage für "Regasifizierung" in Norddeutschland vereinbart. Das Erdgas liefert Mol.

Der Energiekonzern Uniper hat mit der japanischen Mitsui OSK Lines und dem ungarischen Öl- und Gaskonzern MOL eine Vereinbarung über ein Flüssiggas-Projekt in Wilhelmshaven vereinbart. Die sogenannte Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) - Tanklagerschiffe mit Rückverflüssigungsanlagen - könne in der zweiten Jahreshälfte 2022 in Betrieb gehen.

Die Anlage werde über eine geplante Aussendeleistung von zehn Milliarden Kubikmetern pro Jahr verfügen und über Speicherkapazitäten von 263.000 Kubikmetern. Uniper teilte zudem mit, einen Transportvertrag mit MOL geschlossen zu haben, wonach die ungarische Gruppe das deutsche Unternehmen Uniper ab Dezember 2020 mit 180.000 Kubikmeter LNG-Transportkapazität versorgen werde.

Ein LNG-Terminal in Deutschland, insbesondere mit der geplanten großen Regasifizierungskapazität in Wilhelmshaven, würde die Sicherheit der Gasversorgung in Deutschland entscheidend stärken und den Wettbewerb zum Nutzen der Endkunden verstärken, hieß es. (reuters/apa/red)

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